Enphase + go-e
Enphase + go-e: PV-Überschussladen ab etwa 1,4 kW dank Phasenumschaltung, dazu dynamische Tarife. Einrichtung in der Zerofy-App, ohne Zusatzhardware.
Zerofy herunterladen Pläne und PreiseSolar-Laden
Lade dein E-Auto automatisch mit Solarüberschuss von deinem Enphase System. PV-Überschussladen leicht gemacht.
Dynamische Tarife
Optimiere für Strompreise. Lade oder betreibe Geräte zu den günstigsten Zeiten und nutze Solarstrom bei hohen Preisen.
Cloud-Integration
Keine Hardware erforderlich. Verbinde Enphase und go-e in Minuten über Cloud-APIs.
Enphase + go-e: Zusammenfassung
Ja, Enphase und go-e arbeiten in Zerofy zusammen. Zerofy liest deine Enphase-Anlage über Enphase App / Enlighten aus und steuert deine go-e-Wallbox über die go-e-Cloud. Dank Phasenumschaltung startet das Solarladen schon ab etwa 1,4 kW Überschuss. Der Smart-Modus berücksichtigt zusätzlich dynamische Strompreise und Solarprognosen. Keine zusätzliche Hardware nötig.
Was Zerofy mit Enphase und go-e kann
| Solardaten von Enphase | Live-Werte und Verlauf, neue Daten alle 5 Min., inklusive Batterie |
| Verbindung zu go-e | Cloud – dein go-e-Konto |
| Laden starten und stoppen | Ja |
| Ladestrom anpassen | Ja |
| Zwischen 1 und 3 Phasen umschalten | Ja |
| Autopilot: Solar-Modus | Ja |
| Autopilot: Smart-Modus (Tarife und Prognosen) | Ja |
In der Praxis
- Zerofy kann deine go-e-Wallbox zwischen ein- und dreiphasigem Laden umschalten. Das Solarladen startet so schon ab etwa 1,4 kW Überschuss (6 A auf einer Phase) und wechselt ab etwa 4,1 kW auf drei Phasen.
- Eine typische Enphase-Hausanlage (3–10 kW) erreicht die 1,4 kW für einphasiges Laden an den meisten hellen Tagen; dreiphasiges Laden ab etwa 4,1 kW braucht Mittagssonne oder eine größere Anlage.
- Zerofy erhält alle 5 Minuten neue Enphase-Daten und regelt entsprechend nach. Mit Mindestlaufzeit und Einschaltschwelle im Autopilot unterbrechen kurze Wolken das Laden nicht ständig.
- Zerofy zeigt auch deine Enphase-Batterie, so siehst du, ob der Überschuss in die Batterie oder ins Auto fließt.
- Ist dein Auto ebenfalls mit Zerofy verbunden, aktiviere den Autopilot entweder für das Auto oder für die Wallbox, nicht für beide.
- Der go-eCharger lädt ab 6 A, also ab etwa 1,4 kW einphasig und 4,1 kW dreiphasig. Zerofy lädt bis etwa 3,7 kW Überschuss einphasig und schaltet darüber auf drei Phasen; go-e nennt die automatische Phasenumschaltung für die Gemini-Modelle und HOME V3, ältere HOME-Geräte bleiben also auf den angeschlossenen Phasen.
Was Enphase und go-e selbst mitbringen
Enphase: Enphase verkauft eine eigene Wallbox, den IQ EV Charger 2, der seit März 2025 in 14 europäischen Märkten erhältlich ist. Im Modus Green Charging lädt er nur mit Solarüberschuss und schaltet automatisch zwischen 1- und 3-phasig um, sodass das Laden ab etwa 1,38 kW beginnen kann. Fremde Wallboxen lassen sich per OCPP 1.6J über den IQ Energy Router steuern (bis zu zwei), aber nur Modelle von Enphases Kompatibilitätsliste.
go-e: Der eigene Weg von go-e zum Überschussladen ist der go-e Controller: Er misst den Hausanschluss mit sechs Stromsensoren, funktioniert mit jedem Wechselrichter und schaltet automatisch zwischen ein- und dreiphasig um. Ohne Controller setzt go-e auf externe Energiemanager über die offene API, Modbus TCP oder OCPP.
Zerofy verbindet beides: Es liest die Enphase-Produktion aus und steuert deine go-e-Wallbox passend dazu – zusammen mit deinen anderen Geräten in einer App, mit dynamischen Tarifen und prognosebasiertem Smart-Modus.
Enphase und go-e in Zerofy einrichten
1. Enphase verbinden
Zerofy verbindet sich über die Enphase-Cloud: Du meldest dich mit deinen Enlighten-Zugangsdaten an, und Zerofy liest PV-Erzeugung, Zählerdaten (Verbrauch) und Batteriedaten aus.
- Stelle sicher, dass deine Anlage online ist und du ein Konto bei Enphase Enlighten hast.
- Füge in Zerofy einen Wechselrichter hinzu, wähle Enphase und melde dich mit deinen Enlighten-Zugangsdaten an.
- Konfiguriere die Zähler: den Netzzähler als Hauptzähler (bidirektional oder Verbrauch), die Erzeugung als Unterzähler vom Typ production.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für Enphase
2. go-e verbinden
Zerofy nutzt die Cloud-HTTP-API von go-e mit Seriennummer und API-Token deiner Wallbox, regelt den Ladestrom und schaltet zwischen ein- und dreiphasig um.
- Bring die Wallbox auf Firmware 052 oder neuer und die go-e-App auf Version 2.3 oder neuer.
- Aktiviere in der go-e-App unter Internet → Erweiterte Einstellungen die Cloud HTTP API.
- Kopiere das dort angezeigte API-Token und trage es zusammen mit der Seriennummer in Zerofy ein.
Gut zu wissen: Unterstützt werden Gemini 2.0 (Seriennummer ab 400000), Gemini (200000–399999) und HOME (050000–199999).
Schritt-für-Schritt-Anleitung für go-e
3. Autopilot einschalten
Öffne in Zerofy deine go-e-Wallbox, schalte den Autopilot ein und wähle Solar – oder Smart, um zusätzlich dynamische Tarife und Prognosen zu nutzen. Lege Priorität, Einschaltschwelle und Mindestlaufzeit fest.
Dynamische Tarife
Zerofy kann deine go-e-Wallbox auch nach dynamischen Strompreisen (EPEX Spot oder Nord Pool, z. B. Tibber oder aWATTar) oder einem festen Zeittarif steuern. Der Smart-Modus kombiniert diese Preise mit Prognosen für deinen Haushaltsverbrauch und deine Enphase-Solarproduktion.
Über Enphase und go-e
Enphase – Enphase Energy (Fremont, Kalifornien) baut Mikrowechselrichter: Jedes Modul bekommt einen eigenen IQ8 mit etwa 300–330 VA, verbunden über ein IQ Gateway. Die AC-gekoppelte IQ Battery 5P ergänzt Speicher in 5-kWh-Schritten, und alles läuft in der Enphase App (Enlighten) zusammen. Monitoring-App: Enphase App / Enlighten.
go-e – go-e ist ein österreichischer Wallbox-Hersteller. Der aktuelle go-eCharger Gemini 2.0 (11 oder 22 kW) hat dokumentierte lokale und Cloud-API, MQTT, Modbus TCP, ein frei einstellbares OCPP-Backend und eine eSIM; laut Datenblatt ist er nicht für die Niederlande, Frankreich und Italien freigegeben. Produkte: go-eCharger Gemini 2.0, Gemini, HOME.
Herstellerangaben zuletzt geprüft: Oktober 2026.
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