Wallboxen im Vergleich – die besten Ladestationen für PV-Überschuss und smartes Laden
Eine Wallbox ist mehr als eine Steckdose an der Wand. Um mit PV-Überschuss oder in den günstigsten Stunden eines dynamischen Tarifs zu laden, muss sie sich von außen steuern lassen. Wir haben 28 beliebte Wallboxen nach Preis, Phasenumschaltung, Konnektivität und OCPP verglichen und zeigen, welche nativ oder über den offenen OCPP-Standard mit Zerofy funktionieren.
Wallboxen vergleichen Worauf es ankommtSo verbindet sich Zerofy mit Ihrer Wallbox
Zerofy läuft in der Cloud – es muss also kein Energiemanager im Zählerschrank installiert werden. Zerofy spricht auf einem von zwei Wegen mit Ihrer Wallbox. Eine dritte Gruppe lässt sich von außen gar nicht steuern.
Native Integration
Die Marke hat einen eigenen Eintrag in der Zerofy-App. Easee, go-e und Zaptec verbinden sich über die Cloud-API des Herstellers – Sie melden sich einfach mit Ihrem Konto an. Wallbox, Fronius Wattpilot, Huawei SCharger und BENY verbinden sich per OCPP, und die App zeigt Ihnen die genauen Einstellungen für Ihr Gerät.
Cloud-API: Easee, go-e, Zaptec · OCPP: Wallbox, Fronius Wattpilot, Huawei SCharger, BENY
Native Wallboxen anzeigenJede Wallbox mit OCPP
Spricht Ihre Wallbox OCPP 1.6J und können Sie (oder Ihr Installateur) eine eigene Backend-Adresse eintragen, lässt sie sich als generische OCPP-Wallbox hinzufügen. Zerofy startet und stoppt dann das Laden und regelt den Ladestrom – genau wie bei einer nativen Integration.
Alfen, ABB, KEBA, Elli, MENNEKES, Sungrow, SolaX, Autel, myenergi und viele mehr
OCPP-Wallboxen anzeigenGeschlossene Systeme
Manche beliebte Wallboxen haben weder eine offene Cloud-API noch ein änderbares OCPP-Backend. Sie laden vielleicht im eigenen Ökosystem des Herstellers mit Solarstrom, ein unabhängiger Energiemanager kann sie aber nicht steuern.
Tesla Wall Connector, Ohme, Heidelberg Energy Control und andere
Geschlossene Wallboxen anzeigenWas ist OCPP?
OCPP (Open Charge Point Protocol) ist ein offener Standard der Open Charge Alliance, über den eine Ladestation mit einem zentralen Verwaltungssystem spricht – dem sogenannten Backend oder CSMS. Öffentliche Ladenetze nutzen ihn seit Jahren, und auch die meisten modernen Wallboxen unterstützen ihn, meist in Version 1.6J und zunehmend 2.0.1.
Die Wallbox baut die Verbindung selbst auf, Portfreigaben oder lokale Netzwerkeinstellungen sind also nicht nötig. Über OCPP kann das Backend Ladevorgänge starten und stoppen, den Ladestrom einstellen und Zählerstände lesen.
OCPP-Wallbox mit Zerofy verbinden
- In der Zerofy-App eine Wallbox hinzufügen, Ihre Marke oder die generische OCPP-Wallbox wählen und die angezeigte OCPP-Adresse kopieren.
- Die App oder Weboberfläche Ihrer Wallbox öffnen (manchmal das Installateursmenü) und die Adresse als OCPP-Server bzw. Backend-URL einfügen.
- Nach wenigen Minuten verbindet sich die Wallbox neu und erscheint in Zerofy – bereit für den Autopiloten.
Die meisten Wallboxen akzeptieren nur ein OCPP-Backend gleichzeitig. Wird Ihre Wallbox bereits vom Arbeitgeber oder einem Ladekartenanbieter per OCPP verwaltet, klären Sie das vor dem Wechsel. Manche Hersteller schränken außerdem ihre eigene App ein, solange OCPP aktiv ist.
Sechs Dinge, die eine Wallbox für PV- und smartes Laden braucht
Fürs einfache Laden über Nacht genügt fast jede Wallbox. Um der eigenen Solarproduktion oder einem dynamischen Strompreis zu folgen, machen diese Funktionen den Unterschied.
Eine offene Schnittstelle
Ein Energiemanager muss die Wallbox steuern können – über eine Cloud-API, über OCPP mit änderbarer Backend-Adresse oder lokal per Modbus oder EEBus. Wallboxen ohne Netzwerk lassen sich nur über ein externes Schütz ein- und ausschalten.
Tipp: Prüfen Sie, ob OCPP auch beim Heimmodell verfügbar ist, nicht nur bei der Business-Version, und ob Sie ein eigenes Backend eintragen können.
Regelbarer Ladestrom
Der PV-Überschuss ändert sich von Minute zu Minute. Eine gute Wallbox regelt den Ladestrom in 1-A-Schritten zwischen 6 A und 16 A bzw. 32 A, sodass das Laden der Sonne folgt, statt nur ein- und auszuschalten.
Tipp: Achten Sie darauf, dass sich der Strom während des Ladens ändern lässt, nicht nur einmalig bei der Installation.
1/3-Phasenumschaltung
Autos brauchen mindestens 6 A zum Laden. Dreiphasig sind das etwa 4,1 kW – eine rein dreiphasige Wallbox braucht also über 4 kW Überschuss, bevor sie starten kann. Einphasig sinkt die Schwelle auf etwa 1,4 kW. Das macht im Frühling, Herbst und Winter einen großen Unterschied.
Tipp: Besonders nützlich bei kleineren PV-Anlagen. Zerofy schaltet bei Easee, go-e und Zaptec die Phasen um.
11 kW reichen meistens
Die meisten E-Autos laden an Wechselstrom mit höchstens 11 kW, nur wenige mit 22 kW. Eine 11-kW-Wallbox lädt einen typischen Akku über Nacht voll, und 22 kW sind in Deutschland genehmigungspflichtig.
Tipp: Kaufen Sie 22 kW nur, wenn Ihr Auto das kann und Ihr Netzanschluss es erlaubt.
Geeichter Zähler (MID)
Ein MID-zertifizierter Zähler erfasst genau, wie viel Energie ins Auto geflossen ist. Das ist wichtig, wenn der Arbeitgeber das Laden des Dienstwagens zu Hause erstattet. Für die Abrechnung gegenüber Dritten braucht es in Deutschland eine eichrechtskonforme Wallbox – das ist strenger als MID.
Tipp: Für ein Privatauto reichen der Zähler der Wallbox und der Ladeverlauf in Zerofy.
Sichere Installation
Jede Wallbox braucht einen Fehlerstromschutzschalter. Wallboxen mit eingebauter 6-mA-DC-Fehlerstromerkennung kommen mit einem normalen FI Typ A aus statt mit einem deutlich teureren Typ B. Lassen Sie die Wallbox immer von einer Elektrofachkraft installieren und beim Netzbetreiber anmelden.
Tipp: In Belgien und Norwegen haben viele Häuser ein 3×230-V-Netz ohne Neutralleiter. Prüfen Sie, ob die Wallbox das unterstützt.
28 Wallboxen im Vergleich
Zuerst die Wallboxen mit nativer Zerofy-Integration, dann beliebte Modelle, die per OCPP mit Zerofy funktionieren, und einige geschlossene Systeme. Filtern Sie nach Verbindungsart oder suchen Sie nach Namen.
Easee Charge Max
ab 595 €
Der norwegische Bestseller in der EU-Version 2026: kompakte 22-kW-Box mit eingebautem LTE – sie bleibt also auch ohne WLAN online –, MID-Zähler und Eichrecht-Variante. Funktioniert auch an 3×230-V-IT-Netzen. Zerofy meldet sich mit Ihrem Easee-Konto an und steuert den Ladestrom über die Easee-Cloud. Der Vorgänger Charge Up verschwindet Ende 2026 vom EU-Markt und wird genauso unterstützt.
- Zerofy-Verbindung
- Cloud-API – Anmeldung mit dem Herstellerkonto
- Leistung
- 7.4 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, 4G
- OCPP
- 1.6J (via Easee cloud)
- Energiezähler
- MID, Eichrecht-Variante erhältlich
- Erhältlich in
go-e Charger Gemini 2.0
ab 640 €
Eine der offensten Wallboxen am Markt, aus Österreich: dokumentierte lokale und Cloud-API, MQTT, Modbus TCP und ein frei einstellbares OCPP-Backend. Eine eSIM hält sie auch ohne WLAN online. Zerofy nutzt die go-e-Cloud-API und schaltet für PV-Überschussladen zwischen ein- und dreiphasig um. Laut Datenblatt nicht für die Niederlande, Frankreich und Italien freigegeben.
- Zerofy-Verbindung
- Cloud-API – Anmeldung mit dem Herstellerkonto
- Leistung
- 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, 4G
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
Zaptec Go 2
ab 739 €
Sehr kompakte 22-kW-Wallbox aus Norwegen mit MID-Zähler, kostenlosem eingebautem 4G und automatischer Phasenumschaltung. Wie Easee läuft sie auch an 3×230-V-IT-Netzen. Zerofy verbindet sich über Ihr Zaptec-Konto. Damit Zerofy Strom und Phasen regeln kann, braucht der Eigentümer der Installation die passenden Rechte im Zaptec-Portal – sonst kann Zerofy nur starten und stoppen.
- Zerofy-Verbindung
- Cloud-API – Anmeldung mit dem Herstellerkonto
- Leistung
- 7.4 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, 4G
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- MID-zertifiziert
- Erhältlich in
Wallbox Pulsar Max
ab 649 €
Die kleine Wallbox aus Spanien gehört zu den meistverkauften in Europa, mit Kabel oder Steckdose. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es sie auch als ABL Pulsar; eine neue Generation mit Ethernet kommt im November 2026. OCPP ist kostenlos und wird in der myWallbox-App eingerichtet – Zerofy zeigt Ihnen die genauen Werte. Der eigene Solarmodus von Wallbox ist bei aktivem OCPP aus, das PV-Überschussladen übernimmt dann Zerofy.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – eigener Eintrag in der Zerofy-App mit Schritt-für-Schritt-Einrichtung
- Leistung
- 7.4 / 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- Nur mit Zusatzgerät oder Lizenz – nur im Wallbox-Solarmodus mit Zähler
- Verbindung
- WLAN, Bluetooth
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
Fronius Wattpilot Flex Home
ab 963 €
Vom österreichischen Wechselrichterhersteller fürs PV-Laden gebaut: echte automatische 1/3-Phasenumschaltung und Überschussladen ab 1,4 kW. Mit LAN und WLAN, §14a-Eingang und einer Pro-Version mit MID und Eichrecht für Dienstwagen. Der Wattpilot war das erste OCPP-Ladegerät in Zerofy; die Adresse tragen Sie in der Solar.wattpilot-App ein. Teurer als die meisten und vor allem über Installateure erhältlich.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – eigener Eintrag in der Zerofy-App mit Schritt-für-Schritt-Einrichtung
- Leistung
- 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, LAN
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
Huawei SCharger 7KS / 22KT
Über PV-Installateure, Preise stark schwankend
Die naheliegende Wahl bei einem Huawei-Wechselrichter: PV-Überschussladen mit automatischer Phasenumschaltung innerhalb von FusionSolar. OCPP wird im Installateursmodus der Fusion-App eingestellt, viele brauchen für die einmalige Einrichtung also ihren Installateur. Die Zerofy-Anleitung listet jedes Feld auf. Voraussetzung ist Firmware SPC220 oder neuer.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – eigener Eintrag in der Zerofy-App mit Schritt-für-Schritt-Einrichtung
- Leistung
- 7.4 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, LAN, Bluetooth
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
BENY BCP smart wallbox
Über regionale Importeure, Preise variieren
Günstige Wallbox des chinesischen Herstellers BENY mit offenem OCPP 1.6J, WLAN, Bluetooth und optionalem Lastmanagement-Kit. Vertrieb vor allem über regionale Importeure und Installateure – Verfügbarkeit und Support hängen vom Partner vor Ort ab. Zerofy hat einen eigenen BENY-Eintrag in der App, die Verbindung läuft per OCPP.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – eigener Eintrag in der Zerofy-App mit Schritt-für-Schritt-Einrichtung
- Leistung
- 7.4 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- Nicht dokumentiert
- Verbindung
- WLAN, Bluetooth
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
Alfen Eve Single S-line
ab 789 €
Der niederländische Klassiker, in den Niederlanden und Belgien weit verbreitet: robust, MID-zertifiziert, mit P1-Anschluss und OCPP 1.6J sowie 2.0.1. Der Installateur kann mit Alfens Service-Tool jede Backend-Adresse eintragen. Phasenumschaltung, Solarladen und Modbus kosten eine Lizenz – Zerofy regelt den Ladestrom per OCPP aber auch ohne.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Backend stellt der Installateur ein
- Leistung
- 3.7–22 kW
- Phasenumschaltung
- Nur mit Zusatzgerät oder Lizenz – nur mit kostenpflichtiger Lizenz
- Verbindung
- WLAN, LAN, 4G
- OCPP
- 1.6J, 2.0.1
- Energiezähler
- MID-zertifiziert
- Erhältlich in
Peblar Home
ab 619 €
Schicke niederländische Wallbox mit Display, lokaler REST- und Modbus-API und eingebautem Solarladen mit HomeWizard-P1-Zähler – ganz ohne Cloud-Konto. Im OCPP-Modus wird das Backend aus einer Liste von Peblar gewählt, nicht frei eingetragen. Prüfen Sie also, ob Zerofy aufgeführt ist, oder fragen Sie den Peblar-Support. MID-Zähler und 4G gibt es nur bei der Home Plus.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP – Backend nur aus der Liste des Herstellers
- Leistung
- 11 kW (Home Plus 22 kW)
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, LAN
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
Smappee EV Wall
ab 899 €
Belgische Wallbox mit starkem Energiemanagement, eingebautem FI-Schutzschalter, MID-Zähler und 4G. Solar- und Lastmanagement-Funktionen sind an die Smappee-Cloud und ein kostenpflichtiges Abo gebunden. Ein externes OCPP-Backend wird im Smappee-Dashboard eingetragen, Smappee muss die Adresse aber vorher freischalten.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP – Backend nur aus der Liste des Herstellers
- Leistung
- 7.4 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- LAN, 4G
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- MID, Eichrecht-Variante erhältlich
- Erhältlich in
Charge Amps Halo
ab 575 €
Kleine schwedische Wallbox aus recyceltem Aluminium (IP66), das Kabel wird um das Gehäuse gewickelt. Bei den OCPP-Modellen lässt sich jede Backend-Adresse auf der lokalen Weboberfläche eintragen. Das eigene Solarladen von Charge Amps braucht das Zusatzgerät Amp Guard, eine Phasenumschaltung gibt es nicht.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Zerofy-Adresse in der Wallbox-App eintragen
- Leistung
- 3.7 / 7.4 / 11 kW
- Phasenumschaltung
- Nein, feste Phasen
- Verbindung
- WLAN, LAN
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
Elli Charger Connect 2 / Pro 2
ab 759 €
Die Wallbox des VW-Konzerns, auch als ID. Charger verkauft. Seit der Firmware vom Oktober 2025 erstaunlich offen: Phasenumschaltung, EEBus, Modbus TCP, §14a-Eingang und ein frei wählbares OCPP-Backend – bei Connect 2 und Pro 2. Das Backend muss TLS mit Passwort nutzen (Security Profile 2), und nach dem Wechsel fallen die Elli-App-Funktionen weg.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Zerofy-Adresse in der Wallbox-App eintragen
- Leistung
- 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, LAN
- OCPP
- 1.6J, 2.0.1
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
ABB Terra AC Wallbox
ab 699 €
Weit verbreitet und sehr robust (IP55, IK10), mit ungewöhnlich vielen Schnittstellen: OCPP, Modbus RTU und TCP, optional 4G. Das OCPP-Backend wird in der Installateurs-App TerraConfig geändert – fragen Sie Ihren Installateur. Ohne automatische Phasenumschaltung und eigenen Solarmodus, also eine typische Wallbox für einen externen Energiemanager.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Backend stellt der Installateur ein
- Leistung
- 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- Nein, feste Phasen
- Verbindung
- WLAN, LAN, Bluetooth, 4G
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
KEBA KeContact P40
ab 1.009 €
Österreichische Premium-Wallbox mit eingebautem FI Typ A und DC-Fehlerstromerkennung – ein separater FI entfällt. Viele lokale Schnittstellen (Modbus TCP, UDP, REST) und ein frei einstellbares OCPP-Backend in der Weboberfläche. Die automatische Phasenumschaltung kam mit Firmware 1.3.0, fehlt aber bei der eichrechtskonformen Dienstwagen-Variante. Teurer als die meisten Mitbewerber.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Zerofy-Adresse in der Wallbox-App eintragen
- Leistung
- 7.4 / 11 kW (Pro 22 kW)
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, LAN, Bluetooth
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
MENNEKES AMTRON 4You 500
ab 930 €
Deutsche Premiummarke und Erfinder des Typ-2-Steckers. OCPP hat nur die 500er-Serie (4You 510 und 560), die 100er und 300er nicht. Das Backend stellt der Installateur ein, laut Datenblatt läuft die Verbindung nur über LAN. Dazu kommen Modbus TCP und EEBus, die 560 hat zusätzlich einen MID-Zähler.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Backend stellt der Installateur ein
- Leistung
- 11 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut – im eigenen Solarmodus, nicht per OCPP
- Verbindung
- WLAN, LAN
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
Entratek Power Dot Pro 2
ab 499 €
Günstige Wallbox aus Deutschland, die auch clever-PV fürs Überschussladen empfiehlt. Man wählt zwischen App- und OCPP-Version – beides gleichzeitig geht nicht, ein späterer Wechsel kostet 79 €. Für Zerofy also die OCPP-Version bestellen. Im Herstellershop im Oktober 2026 nicht vorrätig.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Zerofy-Adresse in der Wallbox-App eintragen
- Leistung
- 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- Nein, feste Phasen
- Verbindung
- WLAN, Bluetooth
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
enercab smart
ab 763 € mobile Version, 10 m Kabel
Österreichischer In-Kabel-Lader, der an einer CEE-Dose steckt oder fest angeschlossen wird (FIX-Version) – also keine klassische Wallbox. Er schaltet zwischen ein- und dreiphasig um und ist deshalb beim Überschussladen beliebt. Jeder OCPP-Server lässt sich auf der lokalen WLAN-Seite eintragen; solange OCPP aktiv ist, geht die enercab-App nicht.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Zerofy-Adresse in der Wallbox-App eintragen
- Leistung
- 11 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut – per App oder API umschaltbar
- Verbindung
- WLAN
- OCPP
- 1.6
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
Sungrow AC22E-01
ab 699 €
Wallbox des Wechselrichterherstellers Sungrow mit automatischer Phasenumschaltung sowie WLAN, LAN und 4G. Der Eco-Modus braucht einen Sungrow-Hybridwechselrichter. Allein arbeitet sie als normale OCPP-1.6J-Wallbox, die Serveradresse wird in der iEnergyCharge-App eingetragen. Im OCPP-Betrieb darf sie nicht zusätzlich per RS485 am Wechselrichter hängen.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Zerofy-Adresse in der Wallbox-App eintragen
- Leistung
- 7.4 / 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, LAN, 4G
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
SolaX Smart EV Charger G2
ab 679 €
Für eine Wechselrichter-Wallbox ungewöhnlich offen: OCPP 1.6J, Modbus TCP und RTU, Cloud-API und automatische Phasenumschaltung. In der SolaXCloud-App wählt man zwischen Solar- und OCPP-Szenario; im OCPP-Betrieb übernimmt Zerofy die Solarregelung.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Zerofy-Adresse in der Wallbox-App eintragen
- Leistung
- 7.2 / 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, LAN, 4G
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
Growatt THOR 11AS / 22AS
ab 645 €
Günstige Wallbox des Wechselrichterherstellers Growatt mit Display, RFID und Not-Aus. Jeder OCPP-Server lässt sich in der ShinePhone-App einstellen, die Wallbox trennt sich dann aber von Growatt-App und -Cloud. Laut Community läuft OCPP weniger stabil als bei anderen Marken, eine Phasenumschaltung fehlt.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Zerofy-Adresse in der Wallbox-App eintragen
- Leistung
- 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- Nein, feste Phasen
- Verbindung
- WLAN, LAN, 4G
- OCPP
- 1.6
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
Autel MaxiCharger AC Wallbox
ab 649 €
Robuste Wallbox in Gewerbequalität (IP65, IK10), optional mit Touchscreen und MID-Zähler. In der Autel-Charge-App wählt man einen eigenen OCPP-Server und trägt eine beliebige Adresse ein – ideal für einen unabhängigen Energiemanager. Eine Phasenumschaltung gibt es nicht.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – Zerofy-Adresse in der Wallbox-App eintragen
- Leistung
- 7.4 / 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- Nein, feste Phasen
- Verbindung
- WLAN, LAN, Bluetooth, 4G
- OCPP
- 1.6J
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
myenergi zappi
ab 840 €
Der Klassiker fürs Solarladen aus Großbritannien: Mit aufklemmbaren Stromsensoren lädt er PV-Überschuss ganz ohne Wechselrichter-Anbindung. Ein OCPP-Backend tragen Sie in Ihrem myenergi-Konto ein, die myenergi-Cloud leitet weiter – das funktioniert mit Zerofy. Stromänderungen sind auf etwa alle drei Minuten begrenzt. Teurer als die meisten Mitbewerber.
- Zerofy-Verbindung
- OCPP 1.6J – im Herstellerkonto einstellen
- Leistung
- 7 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, LAN
- OCPP
- 1.6J (via myenergi cloud)
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
Ohme Home Pro
ab 649 €
Beliebte britische Wallbox mit Farbdisplay und starken Integrationen für dynamische Tarife und Autos, inzwischen auch in Deutschland und Benelux erhältlich. Sie hängt über ihre eigene SIM fest an der Ohme-Cloud, ein OCPP-Backend kann der Besitzer nicht einstellen. Smartes Laden läuft daher nur über die Ohme-App.
- Zerofy-Verbindung
- Nicht möglich
- Leistung
- 11 kW (ePod 22 kW)
- Phasenumschaltung
- Nicht dokumentiert
- Verbindung
- 4G
- OCPP
- Nein
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
Tesla Wall Connector Gen 3
ab 535 €
Günstig, gut verarbeitet und mit jedem Typ-2-Auto kompatibel, aber geschlossen: OCPP gibt es nur über Teslas Erstattungsprogramm mit zugelassenen Partnern, die lokale API ist nur lesbar. Wer einen Tesla fährt, kann das Laden mit Zerofy trotzdem über das Auto selbst steuern.
- Zerofy-Verbindung
- Nicht möglich
- Leistung
- 7.4 / 11 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- Nein, feste Phasen
- Verbindung
- WLAN
- OCPP
- Nein
- Energiezähler
- MID nur bei einigen Varianten
- Erhältlich in
Heidelberg Energy Control Plus
ab 419 €
Der robuste, günstige deutsche Klassiker ohne WLAN, LAN oder App. Steuerbar nur lokal per Modbus RTU über RS485 – ein Cloud-Energiemanager bräuchte also ein lokales Gateway. §14a-konform und mit statischem Lastmanagement für bis zu 16 Boxen. Die vernetzte Alternative ist die connect-Serie von Amperfied.
- Zerofy-Verbindung
- Nicht möglich
- Leistung
- 11 kW
- Phasenumschaltung
- Nein, feste Phasen
- Verbindung
- Nur Modbus RTU
- OCPP
- Nein
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
SMA eCharger
ab 1.149 €
Für SMA-PV-Anlagen gemacht, mit guter automatischer Phasenumschaltung und fünf Jahren Garantie. Die Solarlogik braucht einen SMA Sunny Home Manager 2.0. OCPP gibt es noch nicht: SMA hat es für ein Firmware-Update Ende 2026 angekündigt. Danach sollte der eCharger wie jede andere OCPP-Wallbox mit Zerofy funktionieren.
- Zerofy-Verbindung
- Nicht möglich
- Leistung
- 22 kW
- Phasenumschaltung
- 1/3-Phasenumschaltung eingebaut
- Verbindung
- WLAN, LAN
- OCPP
- Nein
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
Victron Energy EV Charging Station NS
ab 422 €
Günstige Steckdosen-Wallbox aus den Niederlanden für Besitzer eines Victron-ESS- oder Inselsystems; Überschussladen funktioniert mit einem Victron-GX-Gerät. Offene Modbus-TCP-Schnittstelle, aber kein OCPP und keine eingebaute DC-Fehlerstromerkennung – ein FI Typ B ist also einzuplanen.
- Zerofy-Verbindung
- Nicht möglich
- Leistung
- 7.3 / 22 kW
- Phasenumschaltung
- Nein, feste Phasen
- Verbindung
- WLAN, Bluetooth
- OCPP
- Nein
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
Green Cell HabuDen
ab 677 €
Die bekannteste Wallbox-Marke aus Polen, vom TÜV Rheinland geprüft und Gewinner des Fleet Derby 2025. Acht feste Leistungsstufen und eine App, aber weder OCPP noch API – kein Energiemanager kann sie steuern.
- Zerofy-Verbindung
- Nicht möglich
- Leistung
- 3.6–22 kW
- Phasenumschaltung
- Nein, feste Phasen
- Verbindung
- WLAN, Bluetooth
- OCPP
- Nein
- Energiezähler
- Interner Zähler, nicht MID
- Erhältlich in
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Alle Wallboxen auf einen Blick
Die wichtigsten Daten nebeneinander. Ein Klick auf ein Modell springt zur Karte.
| Modell | Zerofy-Verbindung | Preis ab | Leistung | 1/3 Phasen | Verbindung | OCPP | Energiezähler | Anschluss |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Easee Charge Max | Cloud-API | 595 € | 7.4 / 22 kW | Ja | WLAN, 4G | 1.6J (via Easee cloud) | MID | Typ-2-Steckdose |
| go-e Charger Gemini 2.0 | Cloud-API | 640 € | 11 / 22 kW | Ja | WLAN, 4G | 1.6J | – | Typ-2-Steckdose |
| Zaptec Go 2 | Cloud-API | 739 € | 7.4 / 22 kW | Ja | WLAN, 4G | 1.6J | MID | Typ-2-Steckdose |
| Wallbox Pulsar Max | OCPP (App-Eintrag) | 649 € | 7.4 / 11 / 22 kW | Eingeschränkt | WLAN, Bluetooth | 1.6J | – | Kabel oder Steckdose |
| Fronius Wattpilot Flex Home | OCPP (App-Eintrag) | 963 € | 11 / 22 kW | Ja | WLAN, LAN | 1.6J | Optional | Festes Kabel |
| Huawei SCharger 7KS / 22KT | OCPP (App-Eintrag) | – | 7.4 / 22 kW | Ja | WLAN, LAN, Bluetooth | 1.6J | – | Typ-2-Steckdose |
| BENY BCP smart wallbox | OCPP (App-Eintrag) | – | 7.4 / 22 kW | ? | WLAN, Bluetooth | 1.6J | – | Kabel oder Steckdose |
| Alfen Eve Single S-line | OCPP (Installateur) | 789 € | 3.7–22 kW | Eingeschränkt | WLAN, LAN, 4G | 1.6J, 2.0.1 | MID | Kabel oder Steckdose |
| Peblar Home | OCPP (eingeschränkt) | 619 € | 11 kW (Home Plus 22 kW) | Ja | WLAN, LAN | 1.6J | Optional | Festes Kabel |
| Smappee EV Wall | OCPP (eingeschränkt) | 899 € | 7.4 / 22 kW | Ja | LAN, 4G | 1.6J | MID | Kabel oder Steckdose |
| Charge Amps Halo | OCPP | 575 € | 3.7 / 7.4 / 11 kW | – | WLAN, LAN | 1.6J | – | Festes Kabel |
| Elli Charger Connect 2 / Pro 2 | OCPP | 759 € | 11 / 22 kW | Ja | WLAN, LAN | 1.6J, 2.0.1 | Optional | Festes Kabel |
| ABB Terra AC Wallbox | OCPP (Installateur) | 699 € | 11 / 22 kW | – | WLAN, LAN, Bluetooth, 4G | 1.6J | Optional | Kabel oder Steckdose |
| KEBA KeContact P40 | OCPP | 1.009 € | 7.4 / 11 kW (Pro 22 kW) | Ja | WLAN, LAN, Bluetooth | 1.6J | Optional | Kabel oder Steckdose |
| MENNEKES AMTRON 4You 500 | OCPP (Installateur) | 930 € | 11 kW | Ja | WLAN, LAN | 1.6J | Optional | Festes Kabel |
| Entratek Power Dot Pro 2 | OCPP | 499 € | 11 / 22 kW | – | WLAN, Bluetooth | 1.6J | – | Festes Kabel |
| enercab smart | OCPP | 763 € | 11 kW | Ja | WLAN | 1.6 | – | Mobil, im Kabel |
| Sungrow AC22E-01 | OCPP | 699 € | 7.4 / 11 / 22 kW | Ja | WLAN, LAN, 4G | 1.6J | Optional | Festes Kabel |
| SolaX Smart EV Charger G2 | OCPP | 679 € | 7.2 / 11 / 22 kW | Ja | WLAN, LAN, 4G | 1.6J | – | Kabel oder Steckdose |
| Growatt THOR 11AS / 22AS | OCPP | 645 € | 11 / 22 kW | – | WLAN, LAN, 4G | 1.6 | Optional | Kabel oder Steckdose |
| Autel MaxiCharger AC Wallbox | OCPP | 649 € | 7.4 / 11 / 22 kW | – | WLAN, LAN, Bluetooth, 4G | 1.6J | Optional | Kabel oder Steckdose |
| myenergi zappi | OCPP (über Cloud) | 840 € | 7 / 22 kW | Ja | WLAN, LAN | 1.6J (via myenergi cloud) | – | Kabel oder Steckdose |
| Ohme Home Pro | Nein | 649 € | 11 kW (ePod 22 kW) | ? | 4G | – | Optional | Festes Kabel |
| Tesla Wall Connector Gen 3 | Nein | 535 € | 7.4 / 11 / 22 kW | – | WLAN | – | Optional | Festes Kabel |
| Heidelberg Energy Control Plus | Nein | 419 € | 11 kW | – | Nur Modbus RTU | – | – | Festes Kabel |
| SMA eCharger | Nein | 1.149 € | 22 kW | Ja | WLAN, LAN | – | – | Typ-2-Steckdose |
| Victron Energy EV Charging Station NS | Nein | 422 € | 7.3 / 22 kW | – | WLAN, Bluetooth | – | – | Typ-2-Steckdose |
| Green Cell HabuDen | Nein | 677 € | 3.6–22 kW | – | WLAN, Bluetooth | – | – | Festes Kabel |
Preise in Euro inkl. MwSt. für die günstigste Variante, aus dem Herstellershop oder typische Händlerpreise in Deutschland, Österreich oder den Niederlanden, Stand Oktober 2026. Ohne Installation. Wir erhalten für keines dieser Produkte eine Provision.
Was in Ihrem Land wichtig ist
Regeln für Installation, Netzentgelte und Einspeisung unterscheiden sich in Europa stark – und entscheiden, wie viel PV- und smartes Laden wert ist.
| Land | Was für Ihre Wallbox zählt |
|---|---|
| Deutschland | §14a EnWG: 11 kW anmelden, 22 kW genehmigen lassenJede Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden, ab 12 kVA (also 22 kW) braucht es eine Genehmigung. Wallboxen über 4,2 kW, die seit 2024 installiert wurden, muss der Netzbetreiber steuern können; er darf sie bis auf 4,2 kW drosseln, dafür zahlen Sie geringere Netzentgelte (Modul 1, 2 oder 3). Seit 2025 muss jeder Versorger einen dynamischen Tarif anbieten. Eine Bundesförderung für Wallboxen am Einfamilienhaus gibt es nicht. |
| Österreich | Meldepflicht ab 3,68 kVA, Netzbetreiber fragenLadestationen ab 3,68 kVA sind meldepflichtig, über etwa 12 kW kann der Netzbetreiber begrenzen oder ablehnen. Die Bundesförderung „E-Mobilität für Private“ war im Frühjahr 2026 ausgeschöpft; einige Bundesländer fördern weiter. Smart Meter haben eine Kundenschnittstelle, die Ihren aktuellen PV-Überschuss zeigt. |
| Schweiz | Bewilligung über 11 kW, tiefe Rückliefertarife im SommerIhr Elektroinstallateur reicht ein technisches Anschlussgesuch und eine Installationsanzeige ein, über 11 kW muss der Netzbetreiber bewilligen. Seit 2026 wird eingespeister Solarstrom zum vierteljährlichen Referenz-Marktpreis vergütet, der im Sommer tief ist – Laden mit eigenem Solarstrom lohnt sich also. vZEV und lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) ermöglichen das Teilen von Solarstrom mit Nachbarn. |
| Niederlande | Saldierung endet am 1. Januar 2027Nach dem Ende der salderingsregeling bringt eingespeister Solarstrom deutlich weniger, Laden mit eigenem Überschuss wird viel wertvoller. 3×25 A ist der Standardanschluss, ein stärkerer kann in überlasteten Gebieten lange dauern. Etwa 8 % der Haushalte haben bereits einen dynamischen Vertrag. Seit 2026 bringt das Laden zu Hause ERE-Emissionszertifikate, dafür ist ein MID-Zähler nötig. |
| Belgien | Kapazitätstarif in Flandern, viele 3×230-V-NetzeIn Flandern hängt das Netzentgelt von Ihrer höchsten Viertelstundenspitze im Monat ab – verteiltes Laden spart also Geld. Viele ältere Häuser haben ein 3×230-V-Netz ohne Neutralleiter, an dem die meisten Autos nur einphasig laden (bis 7,4 kW); Easee und Zaptec unterstützen diese Netze. In der Wallonie gibt es seit 2026 tagsüber einen Niedertarif von 11 bis 17 Uhr. |
| Polen | Net-Billing: Eigenverbrauch lohnt sich am meistenEingespeister Solarstrom wird mit seinem Marktwert gutgeschrieben, für neuere Prosumenten mit Stundenpreisen – Laden mit eigenem Überschuss ist also mehr wert als Einspeisen. Eine nationale Wallbox-Förderung gibt es 2026 nicht. Versorger mit mindestens 200.000 Kunden müssen dynamische Tarife anbieten, dafür braucht es einen fernausgelesenen Zähler. |
| Schweden | 50 % Steuerabzug für die Heim-LadestationArbeit und Material für eine fest installierte Ladestation zu Hause fallen unter den Abzug für grüne Technik (grön teknik) von 50 %, bis zu 50.000 SEK pro Person und Jahr für alle grünen Techniken zusammen. |
| Norwegen | Meist 230-V-IT-NetzeDie meisten norwegischen Häuser haben ein 230-V-IT-Netz, an dem Autohersteller einphasiges Laden empfehlen (bis 7,4 kW). Wählen Sie eine Wallbox, die für IT-Netze zugelassen ist, etwa Easee oder Zaptec. |
| Estland | Spotpreise gehören zum AlltagFast jeder Haushalt hat einen fernausgelesenen Zähler, und Börsenpreis-Verträge sind weit verbreitet – Laden in den günstigsten Stunden mit dem Smart-Modus von Zerofy zahlt sich direkt aus. |
PV-Überschuss und smartes Laden ohne Zusatzhardware
Zerofy ist ein Energiemanager in der Cloud – es kommt keine Box in den Zählerschrank. Zerofy verbindet Ihre Wallbox mit Wechselrichter, Batterie, Smart Meter und Auto, und der Autopilot entscheidet, wann und wie schnell geladen wird.
- Mit PV-Überschuss laden, mit automatischer Phasenumschaltung bei Easee, go-e und Zaptec
- Im Smart-Modus in den günstigsten Stunden Ihres dynamischen Tarifs laden
- Eine App für 7 native Wallbox-Marken, jede offene OCPP-Wallbox und über 80 weitere Gerätemarken
Häufige Fragen
Welche Wallboxen funktionieren mit Zerofy?
Zerofy hat native Integrationen für Easee, go-e und Zaptec (Cloud-API) sowie geführte OCPP-Einrichtungen für Wallbox, Fronius Wattpilot, Huawei SCharger und BENY. Zusätzlich lässt sich jede Wallbox, die OCPP 1.6J spricht und eine eigene Backend-Adresse erlaubt, als generische OCPP-Wallbox hinzufügen – zum Beispiel Alfen, ABB, KEBA, Elli, MENNEKES, Sungrow, SolaX, Growatt, Autel und myenergi zappi. Ist Ihre Wallbox geschlossen, kann Zerofy das Laden oft stattdessen über das Auto steuern, bei vielen Automarken inklusive Tesla.
Was ist der Unterschied zwischen nativer Integration und OCPP?
Bei einer nativen Cloud-Integration melden Sie sich einfach mit Ihrem Herstellerkonto an. Zerofy liest und steuert die Wallbox dann über die Cloud des Herstellers, bei Easee, go-e und Zaptec inklusive Phasenumschaltung. Bei OCPP verbindet sich die Wallbox direkt mit Zerofy. Das gilt auch für Wallbox, Fronius Wattpilot, Huawei SCharger und BENY: Sie haben einen eigenen Eintrag in der App, die Verbindung selbst läuft aber per OCPP. Zerofy kann dann das Laden starten und stoppen, den Strom einstellen und den Zähler lesen, eine Phasenumschaltung ist über OCPP aber nicht möglich. Beim dreiphasigen PV-Laden heißt das: Start ab etwa 4,1 kW Überschuss.
Kann ich Zerofy und das Lade-Backend meines Arbeitgebers gleichzeitig nutzen?
Meistens nicht. Die meisten Wallboxen akzeptieren nur ein OCPP-Backend, und das Backend für die Abrechnung mit dem Arbeitgeber richtet oft ein Flotten- oder Ladekartenanbieter ein. Fragen Sie dort nach, bevor Sie die Backend-Adresse ändern. Bei einer nativen Cloud-Integration (Easee, go-e, Zaptec) gibt es diesen Konflikt nicht, weil Zerofy die Cloud des Herstellers statt OCPP nutzt.
Brauche ich eine automatische 1/3-Phasenumschaltung?
Das hängt von Ihrer PV-Anlage ab. Ein Auto braucht mindestens 6 A pro Phase: einphasig sind das etwa 1,4 kW, dreiphasig etwa 4,1 kW. Bei rein dreiphasigem Laden erreicht eine 6-kWp-Anlage außerhalb des Sommers selten genug Überschuss. Mit Phasenumschaltung startet das Auto ab etwa 1,4 kW Überschuss und wechselt bei viel Sonne auf drei Phasen. Manche Autos pausieren beim Phasenwechsel kurz oder brauchen einige Sekunden.
Soll ich eine 11-kW- oder eine 22-kW-Wallbox kaufen?
Für die meisten Haushalte sind 11 kW richtig. Die meisten E-Autos laden an Wechselstrom mit höchstens 11 kW, eine 11-kW-Wallbox lädt etwa 50 km Reichweite pro Stunde nach, und 22 kW sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz genehmigungspflichtig. Eine 22-kW-Wallbox lohnt sich nur, wenn Auto und Netzanschluss es hergeben. Meist lässt sich eine 22-kW-Wallbox auf 11 kW begrenzen.
Brauche ich einen MID-Zähler?
Für ein Privatauto nicht. In Deutschland müssen Arbeitgeber das Laden von Dienstwagen zu Hause ab 2026 pro kWh erstatten, dafür ist ein separater Zähler nötig – ein MID-Zähler ist die sichere Wahl, stimmen Sie sich aber mit Ihrem Arbeitgeber ab. In den Niederlanden setzen ERE-Emissionszertifikate fürs Laden zu Hause einen MID-Zähler voraus. Wer in Deutschland an Dritte abrechnet, etwa an Mieter, braucht eine eichrechtskonforme Wallbox.
Meine Wallbox steht nicht in der Liste. Wie finde ich heraus, ob sie mit Zerofy funktioniert?
Suchen Sie in der Anleitung oder der Wallbox-App nach einer Einstellung namens OCPP, OCPP-Server, Backend, Zentralsystem oder CSMS. Können Sie dort eine eigene Adresse eintragen, funktioniert Ihre Wallbox sehr wahrscheinlich als generische OCPP-Wallbox mit Zerofy. Lässt sich das Backend nur aus einer festen Liste oder nur über den Hersteller-Support wählen, bitten Sie dort darum, die Zerofy-Adresse aufzunehmen. Ausprobieren können Sie es kostenlos in der Zerofy-App.
Welche Wallbox sollte ich für PV-Überschussladen kaufen?
Für die einfachste Einrichtung mit Phasenumschaltung: Easee, go-e oder Zaptec, die Zerofy nativ über die Cloud steuert. Haben Sie schon einen Fronius-, Huawei- oder Sungrow-Wechselrichter, passt die Wallbox derselben Marke gut ins System und funktioniert per OCPP trotzdem mit Zerofy. In Belgien oder Norwegen an einem 3×230-V-Netz sind Easee und Zaptec die sichere Wahl. Bei knappem Budget eignet sich jede Wallbox mit offenem OCPP, etwa Autel oder Growatt – meiden Sie geschlossene Systeme, wenn Sie unabhängig von einem Hersteller bleiben wollen.
Produktnamen und Marken gehören ihren Inhabern. Die technischen Daten stammen von Websites, Datenblättern und Support-Seiten der Hersteller (Oktober 2026) und können sich mit neuer Firmware ändern. Klären Sie Details vor dem Kauf mit dem Hersteller oder Ihrem Installateur.