Der neue Autopilot: klarer, einfacher und ab jetzt im Rollout

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Till Follow 18 Oct 2026
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“Was macht der Autopilot gerade eigentlich?”

Das war die häufigste Frage unserer Nutzer. Autopilot hat im Hintergrund längst gute Entscheidungen getroffen, nur machte die App sie nicht immer gut sichtbar. Deshalb haben wir die Autopilot-Oberfläche von Grund auf neu gebaut, auf Basis unserer Markterfahrung und des Feedbacks aus der Nutzerbasis.

Der neue Autopilot wird jetzt schrittweise an Zerofy Nutzer ausgerollt.

Der alte Geräte-Screen neben dem neuen: Live-Status oben, Autopilot oder manuell darunter.

Auf einen Blick sehen, was passiert

Jedes Gerät hat jetzt einen eigenen Screen, zugeschnitten auf den Gerätetyp: Wallboxen, Batterien, Warmwasserspeicher, Wärmepumpen und Klimageräte, smarte Schalter, Wechselrichter und Zähler.

Ganz oben steht ein neu gestalteter Live-Status. Bei einer Wallbox sind das das Fahrzeug, der Ladestand und was der Autopilot gerade damit macht, zum Beispiel “Price is high now, waiting for cheap hours”. Bei einem Warmwasserspeicher sind es die aktuelle Temperatur und ob er manuell ausgeschaltet wurde.

Dieser Platz ist durch die grösste Einzeländerung frei geworden: Der Start-Button steht nicht mehr ganz oben. Dort sass er direkt über den Autopilot-Einstellungen, und es war schlicht nicht klar, wer das Gerät gerade steuert. Das Gerät von Hand zu starten, ist jetzt genau das, was der manuelle Modus ist, eine der beiden Steuerungsarten. Damit ist die Wahl zwischen Autopilot und manuell explizit statt implizit, der Autopilot rückt in den Mittelpunkt, und oben ist Platz für das, was das Gerät tatsächlich tut.

Jeder Gerätetyp bekommt einen eigenen Screen: Wallbox, Batterie, Warmwasser, Wärmepumpe und Klima, smarter Schalter, Wechselrichter und Zähler.

Eine einfache Wahl: Autopilot oder manuell

Jedes Gerät hat zwei klare Modi: Autopilot oder manuell. Manuell ersetzt den alten Start-Button. Wer selbst übernehmen will, kann das tun, und wer wieder an den Autopiloten übergibt, bei dem macht dieser von dort aus weiter. Bei einigen Geräten kommt eine dritte Option dazu, wo sie sinnvoll ist, zum Beispiel Vendor-controlled für eine Batterie, die lieber in der App des Herstellers verwaltet wird.

Innerhalb des Autopiloten wird ausgewählt, wie er das Gerät betreiben soll:

  • Smart betreibt das Gerät, wenn Strom günstig ist und/oder viel Solarertrag prognostiziert wird.
  • Solar-only betreibt das Gerät nur mit überschüssigem Solarstrom.

Der Modus wird in den Autopilot-Einstellungen gewählt, die sich über Manage autopilot auf dem Geräte-Screen öffnen. Jeder Modus zeigt nur die Einstellungen, die er wirklich braucht: geplante Abfahrt und Ladegrenzen bei Smart, Solar-Priorität, Mindestlaufzeit und Leistungsschwelle bei Solar-only.

Smart und Solar-only in den Autopilot-Einstellungen, jeweils mit eigenem Plan für heute.

Pläne, die leichter zu interpretieren sind

Den Plan auf einen Blick gab es auf dem Geräte-Screen schon vorher, neu ist die feinere Granularität. In 15-Minuten-Auflösung wären das 96 Punkte auf Smartphone-Breite gewesen, und das ist keine Grafik mehr, sondern eine Textur. Aus den Punkten wurde deshalb ein Balken: derselbe Zeitstreifen, mit Blöcken, die dort beginnen und enden, wo das Gerät wirklich läuft.

Über Manage autopilot öffnet sich die ausführliche Version. Die geplante Leistung liegt dort über dem Strompreis und der Solarprognose, gegen die geplant wurde, auf einer gemeinsamen Zeitachse. So ist nicht nur sichtbar, wann das Gerät läuft, sondern auch, warum der Autopilot genau diese Stunden gewählt hat. Beim E-Auto ist die Abfahrtszeit direkt im Plan markiert, so ist sichtbar, wann der Autopilot das Fahrzeug bereit hat.

Nicht jedes Gerät liefert einen Leistungswert in kW. Wenn es im Diagramm nichts zu zeichnen gibt, erscheint der Plan als derselbe Balken direkt darunter, auf derselben Zeitachse, sodass beides weiterhin als ein Bild zusammengeht.

Auch das Autopilot-Dashboard auf dem Now-Screen ist nach derselben Idee neu gebaut: der heutige Plan als Zeitstrahl in 15-Minuten-Schritten, mit allen Geräten an einem Ort.

Dazu bekommt jedes Gerät zwei neue Tabs: Statistics und ein Activity log, das zeigt, was der Autopilot wann getan hat.

Einfacher starten

Ein neues Autopilot-Onboarding führt durch die Einrichtung, bevor der Autopilot eingeschaltet wird. So ist von der ersten Minute an klar, was er mit den Geräten tun wird.

Wie der Rollout läuft

Wir schalten den neuen Autopiloten schrittweise frei, beginnend mit einer wachsenden Gruppe von Zerofy Nutzern. So können wir genau hinschauen, schnell nachbessern und sicherstellen, dass alles über die 80+ Marken hinweg funktioniert, die wir unterstützen. Wer es noch nicht sieht, bekommt es bald. Zu tun ist nichts, ausser die App aktuell zu halten.

Wer nicht warten möchte: einfach im In-App-Chat melden (oben rechts auf dem Hauptscreen) und darum bitten, zu den Ersten zu gehören.

Und natürlich rollen wir den neuen Autopiloten auch für unsere White-Label-Partner aus.

Wir sammeln während des gesamten Rollouts Feedback. Wer uns etwas zum neuen Autopiloten sagen möchte, erreicht uns am schnellsten über denselben Chat. Wir lesen alles.

Der Autopilot war schon immer smart. Jetzt ist deutlich leichter nachzuvollziehen, was er tut.